Autor: breitgo

Selbstfahrendes Schiff

Selbstfahrendes Schiff unternimmt erste Fahrt

Selbstfahrendes Schiff | Alles begann mit einem Boot, um von Zeit zu Zeit bei einem Bier durch Amsterdam zu fahren. Heute ist das renovierte Rettungsboot X – AI der Amsterdamer Firma Xomnia die erste selbstfahrende Sloep. Mit Hilfe von fünf Webcams „sieht“ der Computer an Bord, wo sich das Schiff befindet, welche Hindernisse im Weg liegen und wie die Steuerung darauf reagieren muss. Das Boot wird mit künstlicher Intelligenz gesteuert: Basierend auf dem Input der Webcams hat sich der Computer das fahren selbst beigebracht. „Während wir fuhren, sammelte der PC Daten von den Kameras und Motorsteuerung“, erklärt Pieter Boon von Xomnia. „Jede Fahrt lieferte rund ein Gigabyte Daten pro Minute, mit denen sich der Computer das selbständige Fahren beigebracht hat“. Bewegt werde das Boot von zwei Elektromotoren und vier Jetantrieben. Die Jets ermöglichen es dem Motorboot, schnell zu drehen und zu wenden. Xomnia hatte das Boot ursprünglich für Betriebsausflüge erworben. „Wir wollten Fahrten mit der Belegschaft machen. Aber das Rettungsboot war wegen seines Dieselmotors ziemlich schwierig zu fahren. „Dies führte zu vielen Kratzern und außerdem war die …

End of Life Boats werden zum Problem

End of Life Boats: Der HISWA angeschlossene Yachthäfen und Marinas haben die Geschäftsbedingungen für Liegeplatzbesitzer geändert: Die neuen Regularien geben dem Hafenmeister das Recht, das Eigentum an Booten zu übernehmen, die seit mehr als 6 Monaten stillgelegt wurden und sie zur Deckung der Kosten zu verkaufen. Immer mehr ungenutzte Yachten verrotten in den niederländischen Häfen und werden nicht nur zum optischen Problem: Oft werden für die so genannten End of Life Boats (ELB) keine Liegegebühren mehr bezahlt. Dazu kommt, dass die verrottenden Schiffe irgendwann zum Umweltproblem werden, um das sich der Hafenbetreiber kümmern muss. Oft auf eigene Kosten, da sich ein Eigner nicht mehr ermitteln lässt. Eine von waterrecreatieadvies.nl durchgeführte Umfrage ergab, dass in den Niederlanden rund 6.000 Yachten unterschiedlicher Größe in den Häfen liegen, für die nur noch eine Verschrottung in Frage kommt. Es wird geschätzt, dass sich diese Zahl in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln wird. Das Phänomen ist dabei ein flächendeckendes Problem: 88% kennen Liegeplatzinhaber, die ihre Boote nicht mehr benutzen 88% erhalten Beschwerden von anderen Eignern über den Wartungszustand benachbarter …

Friesische Schleusen schlecht gegen Hackerangriffe geschützt

„Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung natürlich, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen.“ So lautet ein vielfach kolportiertes  Zitat von Angela Merkel aus dem Jahre 2013. Doch offensichtlich haben auch unsere Nachbarn ein größeres Problem mit der Cybersicherheit. Nach einer neuen Studie sind Schleusen und Pumpstationen in den Niederlanden nicht ausreichend gegen Hackerangriffe geschützt. Die Sicherheitssoftware der zuständigen Behöreden werde nach einem Artikel der Zeitung Binnenlands Bestuur im Durchschnitt nur alle fünf Jahre aktualisiert. Aber die Computersysteme zum Betrieb der Wasserwerke sind zum Teil sogar bis zu dreißig Jahre alt. Das unzulängliche Updates ein Einfallstor für Hacker sind, weiß jeder vom heimischen Computer: Das System wird dann verwundbar. Hacker könnten so gezielt Schleusentore öffnen oder Pumpstationen kapern. Nach Angabe der verantwortlichen Betreiber könne so aber kein wesentlicher Schaden angerichtet werden, da im Notfall alles Schleusen auch von Hand betrieben werden könnten. Ob dieser Ansatz im Falle eines großflächigen Angriffs jedoch praktikabel ist, ist zweifelhaft. Eine …

Nordholland investiert 2 MEUR in Wasserstraßen

Provinz Nordholland: Die Provinz Nordholland hat über 2 Millionen Euro für die Verbesserung einer Reihe von Wasserwegen bereitgestellt. Mehrere Brücken und Schleusen werden in Angriff genommen. Dabei werden der mittleren Teil der ’s-Graveland Vaart wieder befahrbar gemacht. Die Wijde Wormerringvaart und die Verbindung Rustenburg – Leave werden wieder schiffbar. Die Provinz verbessert auch die Unterführung der Dijksbrug bei Monnickendam. Außerdem wird eine Studie über eine neue Wasserstraßenverbindung zwischen der Wijde Blik und Loosdrecht-Plassen durchgeführt. Cees Loggen, stellvertretender Minister: „Mit diesem Projekt werden Engpässe der Wasserstraße an verschiedenen Orten in Nordholland behoben. Ich freue mich, dass diese wichtigen Verbindungen wiederhergestellt werden, damit bald mehr Menschen unsere schönen Wasserwege genießen können“. Quelle: noord-holland.nl

Seabin

Marina nutzt Seabin gegen Plastikmüll

Marina Muiderzand in Almere ist der erste niederländische Yachthafen, der einen Seabin in Betrieb genommen hat. Dieser schwimmende Mülleimer kann Plastik und andere Abfälle aus dem Wasser filtern. Dadurch wird verhindert, dass Plastikmüll im Oberflächenwasser treibt und die Ozeane gelangen kann.  Das Projekt ist die Erfindung der zwei australischen Surfern und Bootsbauern Andrew Turton und Pete Ceglinski. Beide waren schockiert über die zunehmende Verschmutzung der Ozeane und sannen auf Abhilfe: „Wenn wir eine Mülltonne an Land haben können, warum nicht auch eine im Wasser?“ Nach vielen Jahren der Erprobung haben sie einen schwimmenden Mülleimer entwickelt, den im Wasser eines jeden Hafens oder Docks genutzt werden kann. Mit Hilfe einer elektrischen Wasserpumpe sammelt der Seabin Plastikflaschen, Tassen, Beutel, kleine Plastikstücke, Ölreste und andere Abfälle, die auf dem Wasser schwimmen, während Fische draußen bleiben. Auf diese Weise kann ein Seabin nach Angabe der Hersteller 83.000 Plastiktüten und 20.000 Plastikflaschen in einem Jahr aus dem Wasser fischen. Insgesamt eine halbe Tonne Dreck. Zusammenarbeit mit Seabin und Marina Muiderzand Vor zwei Jahren traf Nanke den Daas von Marina Muiderzand …

Sicherheitstips für Hunde an Bord

Sicherheitstips für Hunde an Bord

Sicherheitstips für Hunde an Bord: Wer mit Hunden auf dem Wasser unterwegs ist, sollte einige Sicherheitshinweis beachten. Darauf weißt Varendojesamen.nl hin. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.  Zehn Sicherheitstips für Hunde an Bord   1. Hunde verstehen Hunde kommunizieren auf ihre eigene Art und Weise. Um sie zu verstehen, sind Kenntnisse der Körpersprache, der Signale und des Verhaltens erforderlich. So können Sie schnell auf Signale von Aufregung, Unruhe oder Angst reagieren. Ein Hund in Panik kann auch seine Besitzer oder Umstehende in eine unsichere Situation bringen. Eine gute Kommunikation zwischen Besitzer und Hund erhöht die Sicherheit. 2. Vorbereitung eines Hundes Wichtig für den sicheren Aufenthalt auf dem Wasser mit dem vierbeinigen Liebling: Lassen Sie den Hund sich an das Boot gewöhnen. Einem Hund, der sich wohlfühlt, wird weniger wahrscheinlich etwas passieren als einem Hund, der gestresst ist. Lassen Sie den Hund mit einem Chip ausgestattet, damit er identifiziert werden kann. 3. Schwimmen Es wird oft angenommen, dass alle Hunde schwimmen können. Das ist ein Missverständnis. Die meisten Hunde müssen schwimmen lernen und einige Hundearten sind nicht …

Subventionen für Lorentzsluizen

Keine EU-Subventionen für Schleuse Kornwerderzand

Vorerst wird es keine Unterstützung aus Brüssel für die Schleuse Kornwerdezand geben. Einem Antrag der Provinz Friesland bei der Europäischen Union auf Subventionen von rund 26,5 Mio. Euro für eine breitere Schleuse und die Erneuerung von zwei Brücken wurde nicht stattgegeben. Am Montag wurden die Verantwortlichen von Brüssel benachrichtigt. Bereits in 2015 wurde ein entsprechender Antrag abgelehnt.  Kommissar Klaas Kielstra bezeichnet Brüssel wegen seiner wenig transparenten Arbeitsweise als „Black Box“: Ihm zufolge sei nicht klar, was mit dem Antrag geschieht und wer für die Bearbeitung zuständig ist. Laut Kielstra tut die Provinz ihr Möglichstes, um das Projekt doch noch zu realisieren, die aktuellen Pläne seien jedoch vorerst auf Eis gelegt. Besonders bedauerlich sei dies für die  Werftindustrie, die auf geräumige Schleusen angewiesen sei. Im Hintergrund arbeitet er seit einigen Monaten an Alternativplan, der jedoch zunächst dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft vorgelegt werden muss. Kielstra hofft, dass der gesamte Plan für die breitere Schleuse 2023 realisiert wird. Die Arbeiten an der Schleuse kosten insgesamt 150 Millionen Euro. Eine Beteiligung aus Den Haag und des Wattenmeerfonds scheint …

Winterruhezonen für Vögel in Friesland

Winterruhezonen auf den Friesischen Seen und im Alde Deanen In der Zeit vom 1.Oktober bis zum 1. April wurden auf den Friesischen Seen (Fiese Meren) wieder Winterruhezonen eingerichtet. Die Schutzzonen dienen seltenen und bedrohten Vogelarten als Ruhe- und Nistplätze. Die mit gelben Tonnen gekennzeichneten Flächen dürfen von Wassersportlern und der Berufsschifffahrt nicht passiert werden. Wo befinden sich die Schutzzonen? Die Provinz Friesland hat eine interaktive Karte online gestellt, die wir unten eingebunden habe. Auf dieser Karte sind die betroffenen Areale mit gelbem Dreieck markiert. In einer höheren Zoomstufe können die Bereiche detailliert eingesehen werden. Generell sind folgende Gebiete betroffen: De Fleuzen Aldegeaster Brekken Wite Brekken en Swarte Brekken Alde Feanen Snitser Mar / Sneeker Meer Interaktive Karte   Wie sehen die Tonnen aus und warum gibt es Winterruhezonen? In Friesland überwintern die unterschiedlichsten Vogelarten. Sie tun dies in so genannten Winterruhezone. Während der kalten Jahreszeiten ruhen die Tiere und bauen eine Fettschicht auf. Die Wasservögel benötigen diese Reserven, um in ihre Sommergebiete zu fliegen und dort Nester zu bauen. Bei Störungen in einem Gebiet werden …

Segeln bei Nebel

Segeln bei Nebel: Radar- und Funkpflicht in Holland

Segeln bei Nebel oder schlechter Sicht In dichten Nebel oder einen starken Regenschauer kann jeden Segler und Motorbootfahrer geraten. Egal ob auf dem Ijsselmeer, der Waddenzee oder den friesischen Seen: Gerade zu Herbstzeit und kurz vor Ende der Saison ist schlechte Sicht keine Seltenheit. Dabei sind jedoch einige Vorschriften zu beachten, die die Sicherheit auf dem Wasser gewährleisten sollen. Geregelt ist die Fahrt bei unsichtigem Wetter in den Niederlanden in der Binnenvaartpolitiereglement (BPR) und der Rijnvaart Politie Regelement (RPR). Genau geregelt ist dabei nicht, was „schlechte Sicht“ konkret bedeutet, die allgemeine Rechtsauffassung geht dabei jedoch von weniger als 1.000 Meter auf den Hauptwasserstraßen und weniger als 400 Meter auf den anderen Wasserstraßen aus. Radio- und UKW-Funkpflicht Auf einem großen Teil der niederländischen Wasserstraßen ist die Fahrt bei schlechter Sicht nur mit einem zugelassenen Radarsystem und einem Funkgerät erlaubt. Radar darf jedoch nur verwendet werden, wenn der Skipper über ein entsprechendes Patent oder Zertifikat verfügt. Zusätzlich muss eine zweite Person anwesend sein, die über ausreichende Kenntnisse der Fahrregeln und Schiffsführung verfügt. Die Wasserstraßen, auf die dies zutrifft, sind in …

Gulasch

Gulasch fürs Winterlager

Gulasch fürs Winterlager Zugegeben: Ein ordentliches Gulasch an Bord zu kochen ist schon eine Herausforderung. In der kleinen Pantry auf Gas oder gar Spiritus ein Gericht zwei Stunden köcheln zu lassen, dürfte wohl etwas zu viel verlangt sein. Vorgekocht fürs Winterlager ist das Gulasch aber ein Volltreffer (sofern man dort eine Möglichkeit hat, die mitgebrachten Speisen zu erhitzen). Da wir meistens in einer Airbnb-Unterkunft mit kleiner Küche unterkommen, für uns kein Problem.