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Sicherheitstips für Hunde an Bord

Sicherheitstips für Hunde an Bord

Sicherheitstips für Hunde an Bord: Wer mit Hunden auf dem Wasser unterwegs ist, sollte einige Sicherheitshinweis beachten. Darauf weißt Varendojesamen.nl hin. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst. 

Zehn Sicherheitstips für Hunde an Bord

 

1. Hunde verstehen

Hunde kommunizieren auf ihre eigene Art und Weise. Um sie zu verstehen, sind Kenntnisse der Körpersprache, der Signale und des Verhaltens erforderlich. So können Sie schnell auf Signale von Aufregung, Unruhe oder Angst reagieren. Ein Hund in Panik kann auch seine Besitzer oder Umstehende in eine unsichere Situation bringen. Eine gute Kommunikation zwischen Besitzer und Hund erhöht die Sicherheit.

2. Vorbereitung eines Hundes

Wichtig für den sicheren Aufenthalt auf dem Wasser mit dem vierbeinigen Liebling: Lassen Sie den Hund sich an das Boot gewöhnen. Einem Hund, der sich wohlfühlt, wird weniger wahrscheinlich etwas passieren als einem Hund, der gestresst ist. Lassen Sie den Hund mit einem Chip ausgestattet, damit er identifiziert werden kann.

3. Schwimmen

Es wird oft angenommen, dass alle Hunde schwimmen können. Das ist ein Missverständnis. Die meisten Hunde müssen schwimmen lernen und einige Hundearten sind nicht zum Schwimmen geeignet! Doch auch Hunde, die schwimmen können, können immer noch ertrinken.

4. Sicherheitsausrüstung für Hunde

Indem Sie einen Hund ein gut passendes Brustgeschirr mit Handgriff tragen lassen, können Sie ihn im Notfall einfacher aus dem Wasser heben. Auch eine gute Schwimmweste sollte nicht fehlen. Beides muss gut sitzen und den richtigen Auftrieb haben. Achten Sie außerdem auf leuchtende Farben und reflektierende Zonen, einen Zusatzhandgriff und eine bequeme Passform. Natürlich kann der Hund auch mit einem eigenen Notfallsender ausgestattet werden.

5. Sicheres Schiff

Es ist ratsam, das Boot nach Möglichkeit an den Hund anzupassen. Ein stabiler Bootshaken, eine Hundebootleiter, ein Sicherheitsnetz oder Relingzäune tragen zur Sicherheit eines Hundes an Bord bei.

6. Hund über Bord – Rettung vom Ufer

Denken Sie bei der Rettung immer zuerst an Ihre eigene Sicherheit und analysieren Sie die Situation zuerst in Ruhe. Bei Strömung gibt, gehen Sie stromabwärts oder benutzen Sie ein Beiboot. Bleiben Sie in Kontakt mit dem Hund und lassen Sie ihn zu Ihnen schwimmen. Heben Sie ihn an Kragen, Geschirr oder Schwimmweste aus dem Wasser.

7. Hund über Bord – Rettung vom Schiff

Es ist nicht immer möglich, den Hund schnell auf das Boot zu bekommen. Eine Schwimmweste gibt Ihnen mehr Zeit. Achten Sie darauf, dass Sie den Hund nicht mit der Schraube verletzen. Bergen Sie den Hund wie oben beschrieben oder heben Sie ihn mit einem Haken oder Segel heraus. Falls nötig, wenden Sie sich an die KNRM.

8. Unterkühlung

Die normale Temperatur bei einem Hund beträgt 38,0°C bis 39,0°C. Wenn ein Hund längere Zeit im Wasser war, kann es zur Unterkühlung kommen. Die Körpertemperatur sinkt dabei auf unter 37°C sinkt. Achten Sie auf Symptome wie Zittern, Leblosigkeit, oberflächliche Atmung, Rauschen oder Koma. Reiben Sie den Hund trocken und bedecken Sie ihn, stellen Sie ihm warmes Wasser hin, aber hüten Sie sich vor zu schnellem Erhitzen!

Achtung: Wenn ein Hund viel Wasser geschluckt hat, ist dies schädlich für seine Organe (insbesondere für Gehirn und Lunge). Während ein Hund scheinbar gerettet ist, kann er noch bis 48 Stunden nach der Rettung sterben. Dieses Syndrom wird als sekundäres Ertrinken bezeichnet, die Symptome sind extreme Müdigkeit, plötzliche Verhaltensänderungen, Atembeschwerden. Bei entsprechenden Symptomen des sekundären Ertrinkens und im Zweifel immer einen Tierarzt hinzuziehen!

9. Überhitzung

Hunde können sich schnell überhitzen, so dass die Körpertemperatur 40°C übersteigt. Merkmale der Überhitzung sind rote Schleimhäute, Keuchen, Sabbern, Trägheit, Erbrechen und Bewusstlosigkeit. Kühlen Sie einen überhitzten Hund mit kaltem Wasser. Werfen Sie einen überhitzten Hund nicht plötzlich ins Wasser, da es sonst zu einem Schock kommen kann. Decken Sie einen Hund nicht mit nassen Tüchern ab, sondern konsultieren Sie einen Tierarzt. Überhitzung kann verhindert werden, indem man direkte Sonneneinstrahlung vermeidet und den Hund nicht in einem geschlossenen Boot zurücklässt. Sorgen Sie für ausreichend frisches Trinkwasser und verwenden Sie ggf. eine kühle Matte.

10. Mit dem Tierarzt abstimmen

Natürlich ist ein Erste-Hilfe-Kasten an Bord. Mit diesen Mitteln können Sie ihn für den Hund ergänzen. Da nicht alle Rassen alle Medikamente vertragen, sollten die notwendigen Medikamente vorher mit dem Tierarzt abgestimmt werden.

Weitere Sicherheitstips für Hunde an Bord finden Sie hier: LINK
Titelbild: Sindbad, Chief Petty Officer US Coast Guard mit menschlichen Kameraden bei Wikipedia

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