Autor: breitgo

Windpark Zuidwester Windpark Fryslan

HISWA stellt sich gegen Windpark Fryslân

HISWA stellt sich gegen Windpark Fryslân Nun stellt sich auch die HISWA gegen die Pläne, im Windpark Fryslân 89 riesige Windmühlen entlang der friesischen Küste zu installieren: Am vergangenen Donnerstag führten HISWA und eine beauftragte Anwaltskanzlei im Namen der friesischen Marinas Gespräche mit der Verwaltung. An der friesischen Küste gibt es 48 Yachthäfen mit 6.000 Liegeplätzen und 1.100 Vollzeitstellen. Der Wassersport ist der mit Abstand wichtigste Wirtschaftsfaktor in der IJsselmeer-Region. Auch die internationale Bedeutung ist hoch: Mehr als 50 % Liegeplatzinhaber stammen aus Deutschland. Unverbaute Landschaft und Dunkelheit Die HISWA kommt zu dem Ergebnis, dass ein Windpark Fryslân an diesem Standort nicht gebaut werden könne. Es komme der sogenannte „Außeneffekt“ der Wattenmeerpolitik zum Tragen, da der geplante Windpark auch einen Teil des IJsselmeeres betrifft. Diese Note schreibt die Erhaltung einer offenen Landschaft und Dunkelheit vor. Daher dürften die 89 Windmühlen mit einer Höhe von 183 Metern und permanent blinkenden Lichtern nicht installiert werden. „Außerdem zeigten Umfragen, dass Wassersportler das IJsselmeer gerade wegen seiner Ruhe und unverbauten Landschaft schätzten“, sagt HISWA-Regionalmanager Jan Ybema. „Wir müssen daher sehr …

Motorboot Sneek

Motorboot Sneek wächst weiter

Motorboot Sneek wächst weiter Motorboot Sneek, eine der größten Bootsmessen im Norden, wird bei der  Frühjahrsausgabe 2018 erneut eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Die Liste der teilnehmenden Unternehmen wächst stetig weiter. Insgesamt werden 25 Unternehmen über 400 neue und (junge) gebrauchte Yachten auf der kostenlosen Bootsmesse in Sneek am Wochenende vom 6. bis 8. April präsentieren. Die vier Neuzugänge bei der neunzehnten Ausgabe der Motorboot Sneek sind Tornado Sailing aus Makkum (mit Delphia Motoryachten), Yachtvermittler Prins van Oranje aus Heeg, MariTeam Yachting aus Leeuwarden und Steeler Yachts aus Steenwijk. Wassersportfeeling Motorboot Sneek möchte den interessierten Wassersportler im In- und Ausland ansprechen. Die Boote befinden sich während der Messe nicht wie sonst üblich in einer Messehalle, sondern in den Häfen der Werften in und um Sneek. So sollen die Besucher das echte Wassersportfeeling erleben können. An einem Wochenende haben sie auch genügend Zeit, verschiedene Modelle zu besichtigen und sich zu orientieren. Besondere Wünsche Auf der Motorbook Sneek können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und mit eigenen Augen sehen, wie das Boot gebaut wird. Interessierte Kunden können …

Prinses Margrietkanaal

Freizeitschifffahrt soll Prinses Margrietkanaal meiden

Rijkswaterstaat will Freizeitschiffer dazu bewegen, den Prinses Margrietkanaal zu meiden LEEUWARDEN | Rijkswaterstaat will Freizeitschiffer dazu bewegen, den Prinses Margrietkanaal zu meiden: Mieke Attema, Direktor des Network Management bei Rijkswaterstaat Noord-Nederland, bekräftigte gestern auf einer Pressekonferenz: „Das Einzige, was man nicht tun kann, ist, die Infrastruktur zu verändern. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Wasserstraße, die den Schiffsführern und Brückenbetreibern viel abverlangt. Die Aufmerksamkeit darf niemals geschwächt werden, volle Konzentration ist gefordert.“ Attema hatte gestern in Leeuwarden einen Bericht mit dem Titel „Verbesserte Sicherheit auf der Wasserstraße Lemmer-Delfzijl“ vorgelegt. Auch bei der Berufsschifffahrt gilt die Wasserstraße – über den Prinses Margrietkanaal (PMK), den Van Starkenborghkanaal und den Emskanal – als schwierig. Viele Kurven,  32 Brücken und vier Schleusenanlagen erschweren die Navigation. Dazu müssen sich die großen Schiffe den Platz mit den Wassersportlern teilen. Pro Jahren fahren rund 20.000 Berufsschiffe über diese Route. Die Schiffe befördern insgesamt 200.000 Container pro Jahr per Kanal. Darüber hinaus wird viel Schüttgut transportiert. Über einen Zeitraum von zehn Jahren kam es dabei zu 343 Kollisionen (siehe unser Artikel von gestern). Die …

Schiffsunfälle

343 Schiffsunfälle zwischen Lemmer und Delfzijl

343 Schiffsunfälle zwischen Lemmer und Delfzijl LEMMER | Auf dem Wasserweg zwischen Lemmer und Delfzijl ereigneten sich in den letzten Jahren 343 Schiffsunfälle. Insgesamt fanden 300 Kollisionen zwischen Schiffen und Brücken, Baustellen oder der Küste statt, verursacht vor allem durch die gewerbliche Schifffahrt. In 43 Fällen kam es zu Kollisionen zwischen zwei Schiffen, insbesondere in der Freizeitschifffahrt. Vier Todesfälle ereigneten sich. In einer Untersuchung von Rijkswaterstaat konnte zwar kein eindeutiger Grund festgestellt werden, großen Anteil dürfte aber die enorme Verkehrsdichte haben: Besonders auf dem Princess Margriet Canal muss sich die Berufsschifffahrt die Wasserfläche mit der Freizeitschifffahrt teilen. Jährlich passieren rund 15.000 Binnenschiffe und 20.000 Freizeitschiffe diesen Abschnitt. Die Zahl der Unfälle ist insbesondere seit 2014 stark angestiegen. Laut Rijkswaterstaat ist dies zum Teil auf eine bessere Erfassung von Unfällen zurückzuführen, aber auch darauf, dass seit diesem Jahr Kohletransporte mit Binnenschiffen auf der Wasserstraße stattfinden. Die Skipper auf den nicht selten schwer zu manövrierenden Kohlefrachtern stehen unter hohem Zeitdruck, um das neue Kraftwerk in Eemshaven zu beliefern. Quelle: lc.nl

Gebrauchtboote

Markt für Gebrauchtboote zieht wieder an

AMSTERDAM – Die Nachfrage nach gebrauchten Freizeityachten steigt. Sowohl Segel- als auch Motoryachten wechselten im vergangenen Jahr schneller den Besitzer. Zudem lag der Durchschnittspreis der HISWA angeschlossenen Yachtmakler deutlich höher als im Jahr 2016. Damit scheint die Talsole der vergangen Jahre durchschritten zu sein:  Im vergangenen Jahr lag der Umsatz leicht über dem Niveau von 2016, aber doppelt so hoch wie im Jahr 2015 und dreimal so hoch wie im Jahr 2014. Die angeschlossenen Yachtmakler haben im vergangenen Jahr allerdings nur rund 1200 Gebrauchtyachten verkauft: HISWA und ihre Makler schätzen, dass etwa die Hälfte des Marktes damit nicht in die Statistik einfließt. Gebrauchtboote: Langer Atem notwenig Der Verkauf einer Motoryacht ist immer noch eine Frage des langen Atems. Im Durchschnitt dauert es fast ein Jahr, um einen neuen Besitzer zu finden: 352 Tage. Der Verkäufer einer Segelyacht geht mit rund 282 Tage deutlich schneller. Dies kann auch etwas mit dem Preis zu tun haben. Eine Segelyacht kostete im vergangenen Jahr durchschnittlich 81.000 Euro, eine Motoryacht 112.000 Euro. In beiden Fällen ein deutlicher Anstieg gegenüber dem …

Ark van Urk

Eigner der Ark van Urk freigesprochen

Ark van Urk bei Sturm losgeschlagen URL | Das Museumsschiff war am 3. Januar bei starkem Wind losgeschlagen und  auf die andere Seite des Hafens getrieben, wo das Schiff mehrere Segelboote rammte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren sieben Menschen an Bord, die jedoch unverletzt geblieben sind. Die starken Windböen machten es der Feuerwehr schwer, das Schiff zu bergen. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat jetzt bestätigt, dass den Eigner für den Vorfall keine Schuld träfe. Videos der Bergung     Bildnachweis: Youtube

Icon Yachts

Icon Yachts plant schwimmende Schiffsbauhalle in Harlingen

Die Superyacht-Werft Icon Yachts in Harlingen will im Industriehafen neben dem Unternehmen eine 130 Meter lange schwimmende Schiffbauhalle errichten. Firmenchef Jen Wartena hat den Plan in dieser Woche beim zuständigen Bauamt eingereicht. Dort wurde die Idee weitgehend positiv aufgenommen, die Umweltverträglichkeitsprüfungen sollen zügig aufgenommen werden.   Wetter und Wind In den letzten Jahren hat sich Icon Yachts vor allem auf die Wartung und Renovierung von Superyachten aus aller Welt konzentriert. Die Geschäfte in Harlingen laufen gut: Trockendock und am Firmen-Kai sind voll belegt mit Superluxusschiffen, die hier von den Schiffsbauern abgefertigt werden. Das nasse Wetter in Friesland ist jedoch nicht für alle Einer attraktiv, sagt Wartena. Viele schätzten es nicht, dass ihr Schiff Wind und Wetter ausgesetzt sei. Deshalb kümmere sich das Unternehmen seit rund 18 Monaten um den Bau einer schwimmenden Halle. Die Pläne seien inzwischen gut ausgearbeitet. Schwimmendes Gebäude Nun präsentierte Wartena Pläne für ein fast 32 Meter hohes schwimmendes Bauwerk: Mit einem runden Dach hat das Gebäude eine geringere Windlast und wird dank einer stabilen Verankerung an Ort und Stelle fixiert. Der Vorteil des …

Laura Dekker

Laura Dekker trennt sich von Segelyacht „Guppy“

Laura Dekker gibt die Segelyacht, mit der sie 2012 einhand um die Welt gesegelt ist vorläufig ab. Die „Guppy“ geht an eine amerikanische Stiftung, die Kindern mit sozialen Benachteiligungen hilft. „Manchmal ist es gut loszulassen und etwas Neues anzufangen“, schreibt die heute 22-jährige Dekker auf ihrer Facebook-Seite. Dies sei so ein Moment. „Ich bin bereit, sie gehen zu lassen und ein neues Kapitel in meinem Leben zu beginnen.“ Guppy wird nach Los Angeles umziehen, wo sie bei der Organisation „Lifesail“ als Schulschiff eingesetzt wird. Der Unterricht soll Kindern mit sozialer Benachteiligung Selbstvertrauen geben und sie lehren, mit schwierigen Dingen in ihrem Leben umzugehen. Die Ideen der Stiftung, so die Seglerin, stehen voll und ganz im Einklang mit ihrem Lebensmotto. „Sie helfen den Kindern auch dabei, Lebenskompetenzen zu erlernen. Durch das Segeln lernen sie, worin sie gut sind und wie sie ihre Träume verfolgen können.“Dekker habe über gemeinsame Freunde von der Non-Profit-Organisation erfahren, sagt LifeSail-Gründer Matt Schulz. Er ist deutscher Abstammung, genau wie Lauras Ehemann und ihre Mutter. Der neue Besitzer ist überglücklich mit Guppy: „Es …

Abschlussdeich Gates of Light

Daan Roosegaarde Lichtinstallation am Abschlussdeich

Köln (ots) – Der Abschlussdeich (Afsluitdijk) in den Niederlanden wird derzeit vom bekannten Designer Daan Roosegaarde mit einer Lichtinstallation in Szene gesetzt. Außerdem bauen die Niederländer den 32 Kilometer langen Deich um und ergänzen das Bollwerk durch einen Fischmigrationsfluss. Der Abschlussdeich gilt nicht nur weltweit als Musterbeispiel für den Schutz vor Sturmfluten und Hochwasser, sondern dient auch als wichtige Verbindungsstraße zwischen den Provinzen Nordholland und Friesland. Er zieht als touristische Ikone jährlich tausende Touristen an. Seit nunmehr 85 Jahren schützt das 32 Kilometer lange Bollwerk die Niederlande und musste sich in dieser Zeit immer neuen Herausforderungen stellen – höchste Zeit also für ein Umdenken und zugleich eine gute Gelegenheit, dieses einzigartige Bauwerk buchstäblich ins Scheinwerferlicht zu rücken. „Die Madonna der niederländischen Wasserbauwerke“ nennt Daan Roosegaarde den Abschlussdeich und hat dafür ein prestigeträchtiges Designprojekt ins Leben gerufen – Icoon Afsluitdijk (Ikone Abschlussdeich) ist ein innovatives Konzept, das mit drei Lichtinstallationen den ikonischen Wert des Abschlussdeiches unterstreichen soll und in den Abendstunden ab sofort für Touristen frei zugänglich ist. Die dauerhafte und zugleich auffälligste Lichtinstallation ist der neue, …

Solarpark im Ijsselmeer

Gigantischer Solarpark im Ijsselmeer

Wenn es nach der Firma Sunfloat geht, soll es bald einen riesigen schwimmenden Solarpark im Ijsselmeer geben. Die vorgestellten Daten sind durchaus beeindruckend: Die Solaranlage soll zwischen 20 und 30 Kilometer lang und 2,5 Kilometer breit sein, um mit rund zwei Gigawatt Leistung alle friesischen Haushalte mit Energie versorgen zu können. Es wäre der mit Abstand größte schwimmende Solarpark der Welt, so Sunfloat. Sunfloat arbeitet nach eigenen Angaben seit langem an Konzepten für die Installation von Solarmodulen auf größeren Gewässern. Ein Solarpark im Ijsselmeer war bisher aber immer wegen drohender Schäden durch treibendes Eis zu riskant. Nun sei die Idee entwickelt worden, eine Lagunenlandschaft zu entwerfen, in der die Paneele geschützt aufgestellt werden könnten. Weiterhin müssen Studien hinsichtlich der Umweltverträglichkeit durchgeführt werden: Es gelte, so viel Sauerstoff wie möglich im Oberflächenwasser zu halten erklärte Projektentwickler Sipco Eggink. Darüberhinaus müsse ausreichend viel Sonnenlicht auf das Wasser scheinen, um Algenbildung zu verhindern. Die Uferbepflanzung der Lagunen rund um den Solarpark im Ijsselmeer soll weiterhin dazu dienen, dass die Sonnenkollektoren vor den Augen der Autofahrer auf dem Afsluitdijk verborgen sind. Die …