Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wasserqualität

Versiegelung von Schwarzwassertanks

Parlamentarier fordert Versiegelung von Schwarzwassertanks auf Sportbooten

Parlamentarier fordert Versiegelung von Schwarzwassertanks auf Sportbooten | Ganz offensichtlich hat Deutschland kein Patent auf dumme politische Entscheidungen. Wie sonst ließe es sich sonst erklären, dass jüngst ein niederländischer Parlamentarier einen Antrag ins Parlament eingebracht hat, das die Abwassertanks von Sportbooten versiegelt werden sollen? Der Schwarzwassertank soll versiegelt werden? Richtig gelesen! Der Antrag des Abgeordneten Tjeerd de Groot wurde Mitte Dezember im Parlament von allen Parteien mit Annahme von Mark Ruttes VVD angenommen und soll nun in einen Gesetzentwurf münden. Der Antrag geht zurück auf ein Verbot aus 2009, Schiffsabwässer in Binnengewässer einzuleiten (zu denen auch Ijsselmeer und die Waddenzee zählen). Natur der Sache ist, dass sich ein solches Gesetz nicht lückenlos durchsetzen lässt und entsprechend viele Skipper ihren Fäkalientank nicht an den Entsorgungsstationen für Fäkalientanks leeren, sondern ihre Hinterlassenschaften im Oberflächenwasser verklappen. Nun mag man natürlich sagen: Pfui Deibel – da hat der Mann recht, dass muss unterbunden werden – da wird ja dolle die Umwelt verschmutzt. Aktivismus am falschen Ort Das ist so auch richtig und ich will auch nicht dafür plädieren, dass jeder …

SUP Clean Up

SUP Clean Up will niederländische Gewässer reinigen

SUP Clean Up will niederländische Gewässer reinigen | Ausgestattet mit SUP, Greifer und Abfalleimer will das Team von SUP Clean Up das Wasser von ihren Boards aus reinigen. Treibende Kraft hinter der Aktion in den Niederlanden sind Janneke Smits und Aukje Postma. Die beiden wollen in den gesamten Niederlanden den Unrat aus dem Wasser fischen. SUP Clean Up – Systematisch zum Ziel Smits begann im April 2018 mit der SUP-Reinigung in ihrer Heimatstadt Gouda. Gegen eine geringe Gebühr reinigt sie die Kanäle acht Stunden pro Woche. „Wenn du das systematisch angehst, bleiben die Kanäle sauber. Die Einwohner von Gouda und die beteiligten Institutionen sind jedenfalls sehr zufrieden“, so Smits. Reinigungsaktionen auch in anderen Städten Am Samstag, den 5. Januar, war SUP Clean Up in Franeker aktiv. Dort erhielten sie Hilfe vom Umweltbeauftragten Jan Dijkstra. „Es ist sehr schade, dass es notwendig ist, aber jeder weiß, dass es notwendig ist“, sagt der Ratsherr. „Ich bin sehr stolz darauf, dass es Menschen gibt, die unser Wasser sauber halten wollen, damit wir es gemeinsam genießen können. Die Aktionstage stehen allen …

Waterplantmelder App

Aus Wierradar wird Waterplantmelder App

Aus Wierradar wird Waterplantmelder App Die seid einiger Zeit nicht mehr verfügbare App Wierradar (siehe auch hier LINK) ist unter dem Namen Waterplantmelder App wieder aktiv. Ziel ist es nach wie vor, Wassersportlern die Möglichkeit zu geben, sich über Behinderungen durch Wasserpflanzen zu informieren und selbst Meldungen über betroffene Gebiete zu posten.  In der Region IJsselmeer (IJsselmeer, Markermeer und IJmeer und Randmeren) hat das enorme Wachstum von Wasserpflanzen auch in diesem Jahr wieder zu einer Einschränkung der Schifffahrt und zu Problemen bei der Ansteuerung von Zugänglichkeit von Häfen und Marinas. Selbst die KNRM hatte Probleme bei Rettungseinsätzen. Mit Hilfe der neuen App sowie der Website „Waterplantmelder“ wollen die Provinzen Noord-Holland und Flevoland in Zusammenarbeit mit Rijkswaterstaat die Standorte der Wasserpflanzenbelästigung in der Region IJsselmeer ermitteln und Wassersportler zielgerichteter informieren. Per App und der Website Waterplantmelder.nl rufen die beteiligten Organisationen Wasserstraßennutzer, Wassersportler und andere Beteiligte auf, die Belästigung durch Wasserpflanzen so genau wie möglich zu erfassen. Die Standorte von Wasserpflanzen können unterschiedlich sein und Wasserpflanzen können durch Wind und Strömung bewegt werden. Mit Hilfe der Informationen durch die …

Wasserpflanzen Fonteinkruid Waterplantmelder App

Diskussionen um Fonteinkruid gehen weiter

Diskussionen um Fonteinkruid gehen weiter Fonteinkruid machen immer größere Teile des Markermeeres und der Randmeren unbefahrbar. Die Interessen der verschiedenen Beteilitgen gehen dabei stark auseinander. Rijkswaterstaat sieht die Pflanzen als Indikator für eine verbesserte Wasserqualität und mäht sie nur dann, wenn sie den Verkehr im Fahrwasser einer Hauptwasserstraße behindern. Gemeinden wie Durgerdam, Almere und Naarden wollen das Mähen auch außerhalb des Wasserstraßen forcieren. Sie sehen den Wassersport bedroht und sind besorgt über die wirtschaftlichen Folgen. Fonteinkruid ist keine neues Phänomen in den Niederlanden, aber in diesem Jahr gab es eine echte Explosion: In den letzten zwanzig Jahren ist das Wasser dank einer ganzen Reihe von Maßnahmen sauberer und klarer geworden, so dass das Sonnenlicht häufiger den fruchtbaren Boden erreicht. Und in diesem Jahr gab es bekanntlich viel Sonne. Das Kraut sorge dafür, dass Algen keine Chance bekommen. Laut Rijkswaterstaat ist die Allgegenwart von Fonteinkruid daher ein Indikator für eine verbesserte Wasserqualität. Aber die Wassersportbranche hat ein anderes Interesse: Das Grün ärgert Schwimmer, Surfer, Segler und Motorboote. Sogar Rettungsboote werden an der Arbeit behindert. Rijkswaterstaat mäht …

Tsjerk Hiddessluizen Harlingen

Harlinger Schleuse wird wegen Trockenheit seltener bedient

Harlinger Schleuse wird wegen Trockenheit seltener bedient Harlingen | Die Tsjerk Hiddessluizen in Harlingen werden ab heute wegen der Trockenheit nicht mehr so oft bedient. Für Freizeityachten kann dies Verzögerungen bis zu einer Stunde bedeuten. Die Maßnahme wird von der Provinz Friesland auf Antrag von Wetterskip durchgeführt. Man erhoffe sich, dass auf diese Weise weniger Frischwasser über den Van Harinxmak Kanal verloren geht und weniger Salzwasser eintritt. Der Wasserstand in den friesischen Binnengewässern ist niedrig bei gleichzeitig geringer Strömung. Die Zufuhr von zu viel Meerwasser über die Harlinger Schleusen kann im Oberflächenwasser den Salzgehalt stark ansteigen lassen, was der Landwirtschaft Probleme bereitet. Sportboote müssen die Schleuse in Gruppen oder – wenn möglich – zusammen mit der Berufsschifffahrt passieren. Dies kann zu einer zusätzlichen Stunde Verspätung für das Vergnügungsboot führen. Wie lange die Maßnahme dauern wird, ist noch nicht absehbar.

Wasserpflanzen Fonteinkruid Waterplantmelder App

Wasserpflanzen in den Randmeren werden endlich gemäht

Unter dem Namen Maaien 2.0 wurde letzte Woche damit begonnen, das Wasserpflanzen-Problem in den Randmeren intensiver zu bekämpfen. In diesem Jahr wachsen die Wasserpflanzen aufgrund des relativ warmen Frühlings stärker als sonst. Besonders der Wassersport ist davon betroffen. Randmeren | Nach Angaben von Gastvrije Randmeren wurde bereits in Gooimeer und Wolderwijd mit dem Mähen begonnen. Der Zusammenschluss verschiedener Gemeinden, die unter den Problem leiden (darunter Blaricum, Bunschoten, Eemnes, Huizen, Naarden und Almere) will in den kommenden Wochen mit drei Boote weitere 600 Hektar Wasserpflanzen auf der Gooi, dem Eemmeer, Wolderwij und in einigen Häfen mähen. Um der Situation besser zu begegnen, wurde die Betonnung für die Freizeitschifffahrt unter anderem in Gooi und Eemmeer (vorübergehend) geändert. Innerhalb der Betonnung werde nun alles gemäht. Dort könne unbesorgt gefahren werden, so Gastvrije Randmeren. Der Zusammenschluss nennt diesen Ansatz „Mähen 2.0“ und will gewährleisten, dass Wassersportler innerhalb der Markierungen nicht in den Algenteppichen steckenbleibe. Auf dem Eemmeer wird sogar ein neuer, hundert Meter breiter Kanal neben dem Hauptkanal freigehalten. „Die Kommunen haben sich zusammengeschlossen, um sicherzustellen, dass Erholung und …

Wasserpflanzen Fonteinkruid Waterplantmelder App

KNRM muss immer häufiger Wassersportler aus Wasserpflanzen befreien

KNRM muss immer häufiger Wassersportler aus Wasserpflanzen befreien Wasserpflanzen sind ein schnell wachsendes Sicherheitsproblem – Seit einigen Jahren wird die Schifffahrt im Markermeer und den  Randmeren immer häufiger durch Wasserpflanzen beeinträchtigt. Die schnell wachsenden Pflanzen sind vor allem in den Sommermonaten ein Problem und verursachen gefährliche Situationen am Markermeer und am Randmeren. Vor allem Wassersportler bleiben regelmäßig in den großen Algenfeldern stecken. Teilweise werden sogar recht unverantwortliche Risiken eingegangen, um den Propeller ihres Schiffes unter dem Schiff wieder freizugekommen: Da die Algen bis an die Wasseroberfläche wachen, können sich auch Schwimmer in ihnen verfangen. Immer häufiger wird auch die KNRM gerufen, um Booten zu helfen, die in den Anlagen feststecken. Aber auch Rettungsboote leiden unter den Pflanzen: Vor verkrauteten Schrauben und verstopften Jetantrieben sind auch die Rettungsboote nicht gefeit. Wie die Wassersportorganisationen und Yachthäfen in der Region haben die KNRM-Rettungsstationen jetzt bei den zuständigen Behörden Alarm geschlagen, um etwas gegen das Problem zu unternehmen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitgewässer ist groß, weshalb die Wasserpflanzen, wo es möglich und dringend ist, gemäht werden. Dies geschehe aber …

Wierradar

Wierradar – Per App gegen die Algenpest

Wierradar – Neue App meldet Areale mit starkem Algenbewuchs UPDATE 19.09.2018: Die App ist seit September 2018 unter dem neuen Namen Waterplatmelder für iOS und Android verfügbar. Nähere Infos siehe hier LINK. Wierradar | Wie in (fast) jedem Jahr leiden Wasssersportler auf dem Markermeer und den Randmeeren auch in dieser Saison wieder unter der unkontrollierten Ausbreitung von Wasserpflanzen. Begünstigt durch relativ hohe Wassertemperaturen und (eigentlich positiv) verbesserte Wasserqualität bereitet dabei besonders das Fonteinkruid (Leichkraut) ––Ärger: Die Schlingpflanzen blockieren die Schrauben des Bootes oder bleiben an der Ruderanlage hängen. Im besten Fall wird die Yacht nur gebremst, im schlimmsten Falle wird sie manövrierunfähig und der Skipper muss Hilfe rufen. Tückisch ist, dass ständig neue Bewuchsstellen entstehen. Eine Route, die letzten Monat noch passierbar war, wird plötzlich zum Problem. Für konkreten wirtschaftlichen Schaden sorgt die Algenpest vor allem bei betroffenen Yachthäfen, die in belasteten Gebieten liegen und jetzt von Wassersportlern gemieden werden. Auch Segelschulen und Regattaveranstalter weichen zurzeit aus und suchen andere Reviere. Einige Segler überdenken sogar inzwischen ihren Liegeplatz und erwägen, in Gebiete mit weniger Bewuchsproblemen …

Blaualgen

Blaualgen im Heegermeer

Erhöhte Belastung durch Blaualgen im Heegermeer Im Heeger- und Gaastmeer wurde zuletzt eine erhöhte Konzentration von Blaualgen festgestellt. Die zuständigen Behörden haben deshalb für die Badezonen Aldegeaster Brekken, Pharshoeke, Heeg, Indijk und Trophorne / Elahuizen entsprechende Warnhinweise auf der Website zwemwater.nl (LINK) veröffentlicht. Blaualgen (Cyanobakterien) können Haut- und Augenreizungen hervorrufen und sogar giftig sein: Treten nach dem Baden in stark blaualgenhaltigem Wasser Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Hautreizungen auf, sollte ein Arzt konsultiert werden. Die Konzentration von Blaualgen im Wasser ist stark von Witterung und Windrichtung abhängig. Teilweise kann schon einige Tag nach einer Messung wieder unbesorgt geschwommen werden. Daher empfiehlt es sich, vor dem Bad im kühlen Nass vor Ort nachzufragen und auch selber einen Blick ins Wasser zu werfen: Cyanobakterien sind erkennbar an einer starken grünlichen Trübung des Wassers, an grünen Schlieren oder rahmartigen Schichten auf dem Wasser. Überdüngung des Wassers Die Bedingungen für unverhältnismäßige Vermehrung von Cyanobakterien sind vielfältig und nicht immer eindeutig zu klären. Hoher Phosphat– und Nährstoffgehalt im Wasser, beispielsweise durch ungeklärte Abwässer, begünstigen in Verbindung mit höheren Wassertemperaturen die Entwicklung der Bakterien. An …

Wasserqualität in Friesland

Kurz mal vor Anker gehen und ein Sprung ins kühle Nass oder mit den lieben Kleinen am Badestrand eine Sandburg bauen – die Seen in Friesland laden in den Sommermonaten zum Baden und Erfrischen ein. Aber wie sieht es eigentlich mit der Wasserqualität aus? Die friesischen Seen und Kanäle sind ja eher eine trübe Brühe und die Strandbäder erinnern nicht gerade an tropische Gefilde? Kann man darin guten Gewissens schwimmen? Dies zu untersuchen ist Sache eines Zusammenschlusses der niederländischen Wasserverbände und Rijkswaterstaat, die an verschiedenen Messstellen regelmäßig Proben entnehmen. Die Ergebnisse werden anschließen im Online-Portal Zwemwater.nl (LINK) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zwemwater.nl Die Website stellt in übersichtlicher Form die einzelnen Messorte vor. Dort wird die Kontamination auf Enterokokken und E.Coli-Bakterien geprüft. Daneben wird auch auf Gefährdung durch Blaualgen untersucht. Die Badestellen  werden mindestens einmal im Monat untersucht. Auffällige Messpunkte werden sogar wöchentlich oder zweiwöchentlich kontrolliert. Für jeden Spot wird dabei einzeln der Vierjahrestrend der Badewasserqualität angegeben (Ausgezeichnet, gut, akzeptabel, schlecht). Warnungen oder Schwimmverbote werden bei entsprechend schlechten Ergebnissen ausgesprochen. Dabei geht es übrigens ausdrücklich nicht um die Trinkwasserqualität, sondern um die Qualität als Badegewässer. Zwar sollte der unvermeidbare Schluck Wasser …