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KNRM muss immer häufiger Wassersportler aus Wasserpflanzen befreien

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KNRM muss immer häufiger Wassersportler aus Wasserpflanzen befreien

Wasserpflanzen sind ein schnell wachsendes Sicherheitsproblem – Seit einigen Jahren wird die Schifffahrt im Markermeer und den  Randmeren immer häufiger durch Wasserpflanzen beeinträchtigt.

Die schnell wachsenden Pflanzen sind vor allem in den Sommermonaten ein Problem und verursachen gefährliche Situationen am Markermeer und am Randmeren. Vor allem Wassersportler bleiben regelmäßig in den großen Algenfeldern stecken.

Teilweise werden sogar recht unverantwortliche Risiken eingegangen, um den Propeller ihres Schiffes unter dem Schiff wieder freizugekommen: Da die Algen bis an die Wasseroberfläche wachen, können sich auch Schwimmer in ihnen verfangen.

Immer häufiger wird auch die KNRM gerufen, um Booten zu helfen, die in den Anlagen feststecken. Aber auch Rettungsboote leiden unter den Pflanzen: Vor verkrauteten Schrauben und verstopften Jetantrieben sind auch die Rettungsboote nicht gefeit. Wie die Wassersportorganisationen und Yachthäfen in der Region haben die KNRM-Rettungsstationen jetzt bei den zuständigen Behörden Alarm geschlagen, um etwas gegen das Problem zu unternehmen.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitgewässer ist groß, weshalb die Wasserpflanzen, wo es möglich und dringend ist, gemäht werden. Dies geschehe aber vor allem in den Fahrwassern. Randgebiete, wo vor allem Wassersportler unterwegs seien, blieben oft unbeachtet. Die Plage kommt und geht zur gleichen Zeit wie die Wassersportler: Mit den kühleren Wassertemperaturen im September, sterben die Wasserpflanzen meist wieder ab. Die Website von Rijkswaterstaat beantwortet häufig gestellte Fragen und enthält viele Informationen zu diesem Problem (LINK).

Mehr zum Thema bei Fryslân-Sailor.com: Wasserqualität

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