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Wasserpflanzen in den Randmeren werden endlich gemäht

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Unter dem Namen Maaien 2.0 wurde letzte Woche damit begonnen, das Wasserpflanzen-Problem in den Randmeren intensiver zu bekämpfen. In diesem Jahr wachsen die Wasserpflanzen aufgrund des relativ warmen Frühlings stärker als sonst. Besonders der Wassersport ist davon betroffen.

Randmeren | Nach Angaben von Gastvrije Randmeren wurde bereits in Gooimeer und Wolderwijd mit dem Mähen begonnen. Der Zusammenschluss verschiedener Gemeinden, die unter den Problem leiden (darunter Blaricum, Bunschoten, Eemnes, Huizen, Naarden und Almere) will in den kommenden Wochen mit drei Boote weitere 600 Hektar Wasserpflanzen auf der Gooi, dem Eemmeer, Wolderwij und in einigen Häfen mähen.

Um der Situation besser zu begegnen, wurde die Betonnung für die Freizeitschifffahrt unter anderem in Gooi und Eemmeer (vorübergehend) geändert. Innerhalb der Betonnung werde nun alles gemäht. Dort könne unbesorgt gefahren werden, so Gastvrije Randmeren. Der Zusammenschluss nennt diesen Ansatz „Mähen 2.0“ und will gewährleisten, dass Wassersportler innerhalb der Markierungen nicht in den Algenteppichen steckenbleibe. Auf dem Eemmeer wird sogar ein neuer, hundert Meter breiter Kanal neben dem Hauptkanal freigehalten.

„Die Kommunen haben sich zusammengeschlossen, um sicherzustellen, dass Erholung und Tourismus nicht unter dem Bewuchs von Wasserpflanzen leidet. Da keine gesetzliche Regelung vorliegt, müssen wir selber tätig werden“, so Rita Bramm, Direktorin von Gastvrije Randmeren. Inzwischen hat auch die Provinzregierung Nordholland reagiert und einen Aktionsplan angekündigt.

 

Mehr zum Thema bei Fryslân-Sailor.com: Wasserqualität

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