Autor: breitgo

Veenstras Vishal

Veenstras Vishal in Heeg wieder geöffnet

Veenstras Vishal in Heeg wieder geöffnet Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erstrahlt Veenstras Vishal in Heeg im neuen Glanz und hat gestern erstmals unter neuer Leitung als „De Oude Vishal“ die Türen für Gäste und Neugierige geöffnet. Noch zu Ostern war das Gebäude am Helling in Heeg eine Großbaustelle und von Gerüsten verkleidet. Die wenigen Segler, die schon früh in der Saison unterwegs waren und zu Kibbeling und Patat Speciaal an der Terrasse anlegen wollten, standen vor verschlossenen Türen.  Zuletzt ging sogar die Sorge um, ob das Restaurant überhaupt wieder öffnen würde oder ob das Areal vielleicht in Ferienwohnungen oder ähnliches umgewandelt würde. Anlaufstelle für hungrige Segler Veenstras Vishal – so der alte Name – ist seit Jahren feste Anlaufstelle: Seit unserem allerersten Jollenwandern in Friesland (damals noch auf Polyvalken) legen wir regelmäßig dort an oder machen vor der Heimfahrt noch schnell Rast und lassen das Segelwochenende auf der Terrasse ausklingen. In den Sommermonaten haben wir uns eins ums andere Mal mit kaltem Weißwein eingedeckt, wenn die Bestände in der Kühlbox zur Neige gegangen sind. Generationswechsel in …

Parmesan-Oliven-Cracker

Parmesan-Oliven-Cracker „Johan Frisosluis“

Parmesan-Oliven-Cracker „Johan Frisosluis“   Zugegeben – die Parmesan-Oliven-Cracker an Bord der Marlene herzustellen wäre doch etwas gewagt: In Ermangelung eines Backofens habe ich die herzhaften Snacks diesmal daheim vorbereitet und im Einmachglas mitgenommen. Der Crew hat es im Wartekanal der Johan Frisosluis trotzdem geschmeckt. Für dieses Gericht braucht Ihr nur Butter, Oliven, Parmesan und ein wenig Mehl – die Herstellung ist kinderleicht und das Ergebnis ein leckerer Snack jenseits der üblichen Schoko-Kekse.

Wochenmärkte in Friesland

Ich packe meine Kühlbox… – Wie kalt bleiben Lebensmittel wirklich?

Für jedes Segelwochenende packen wir am Freitag früh unsere Kühlbox mit allem, was wir über das Wochende an Bord zubereiten wollen und kalt halten wollen: Fleisch, Milch und Käse sind mit von der Partie. Dabei ist es wichtig, dass während Transport und Lagerung an Bord die Kühlkette erhalten bleibt, damit die Lebensmittel nicht verderben. Wer auf größeren Yachten unterwegs ist, hat an Bord einen eigenen Kühlschrank, der über Strom oder Gas betrieben wird. Damit klappt die Kühlung von Lebensmittel auch in wärmeren Gefilden. Gerade nicht vakuumiertes Fleisch und frischer Fisch benötigen sehr niedrige Temperaturen, um an Bord nicht zu verderben. Auf kleineren Schiffen wie der Marlene ist man allerdings meist auf ene Kühlbox angewiesen. Die Frage ist nur, wie gut diese wirklich kalt bleiben? Ich wollte das mal etwas genauer wissen und habe nachgemessen. Der Testaufbau Als „Testobjekt“ musste unsere normale Kühlbox herhalten: 29 Liter Volumen mit thermoelektrischer Kühlung mit 12V oder 230V Anschluss, Neupreis rund 80 EUR. Gefüllt wurde sie so, wie bei es bei uns meistens der Fall ist. Aus dem Tiefkühler (-20°C) kommen zwei Tiefkühlbehälter mit …

Hackbällchen

Hackbällchen „Meat Loaf“

Hackbällchen „Meat Loaf“ Das nächste Segelwochenende steht an: Diesmal ein Junges-Ausflug mit Vorschoter Sascha – da sorgen wir mit unseren Hackbällchen vor und legen die Grundlage fürs Segeln und die Hafenkneipe… Die „Klöpse“ eignet sich natürlich sehr gut, um daheim vorbereitet und als „essbarer Kühlakku“ in der Kühlbox mit an Bord genommen zu werden. Dort taut er langsam von alleine auf und kühlt dabei die restlichen Lebensmittel (siehe unten).

Lamm-Curry

Lamm-Curry „Marlene“

Lamm-Curry „Marlene“ Das Lamm-Curry ist inzwischen zu einem der „Standards“ auf der Marlene geworden und lässt sich vor Ort genauso gut vorbereiten wie daheim. Während des kalten Osterwochenendes zur Saison-Eröffnung war es ein echter Seelentröster, als die Kaltfront über unsere Kuchenbude gezogen ist…. Das Curry eignet sich natürlich sehr gut, um daheim vorbereitet und als „essbarer Kühlakku“ in der Kühlbox mit an Bord genommen zu werden. Dort taut er langsam von alleine auf und kühlt dabei die restlichen Lebensmittel.

Paprika Gulasch

Paprika Gulasch für kalte Tage

Paprika Gulasch für kalte Tage Unser Paprika Gulasch ist ein echter „Warmmacher“ für kalte Tage im Hafen, an Bord oder im Winterlager: Süß-Scharfe Paprika und würzige Chorizo-Würstchen vertreiben die Kälte aus den müden Kochen. Das Rezept ist so abgewandelt, dass man es auch auf einer Flamme in der Mini-Pantry kochen kann. Auf dem zweiten Brenner können dann Reis oder Nudeln zubereitet werden. Dazu ein großes Bier – herrlich! Das Rezept für Paprika Gulasch eignet sich natürlich sehr gut, um daheim vorbereitet und als „essbarer Kühlakku“ in der Kühlbox mit an Bord genommen zu werden. Dort taut er langsam von alleine auf und kühlt dabei die restlichen Lebensmittel.

Feedly RSS Feedreader

In eigener Sache: Fryslân Sailor via Feedreader

Sehr viele Leser verlassen sich immer mehr auf Facebook, wenn es darum geht über die neusten Beiträge auf ihren Lieblingsblogs und Nachrichtenseiten informiert zu werden. Blogger nutzen diesen Kanal, um Ihre Artikel schnell und unkompliziert an den Mann oder die Frau zu  bringen. Feedreader sind jedoch eine bequeme Alternative. Problematisch daran ist, dass die Algorithmen von Facebook die Sichtbarkeit von Posts in der Timeline beeinflussen, was dazu führt, dass man eventuell gar nicht mitbekommt, wenn ein neuer Artikel erschienen ist. Das ist sowohl für den Leser als auch für den Autor ärgerlich. Wer dazu noch ein  paar Tage auf Segeltörn und offline war, wird beim nächsten Login von der Flut an neuen Posts überschwemmt. Es gibt jedoch eine Lösung, aus den frühen Tagen des Bloggens: Sie nennt sich RSS, was für Really Simple Syndication steht. Feedreader als bequeme Alternative zum Information Overkill in Facebook Ohne dabei allzu sehr auf die technischen Hintergründe eingehen zu wollen: Benötigt wird ein sogenannter Feedreader (beispielsweise Feedly). Mit diesem Reader kann man die „Feeds“ – also die jeweiligen Neuigkeiten – der jeweiligen Lieblingsblogs …

Iuventa

Schwere See – Iuventa und die Stegsegler

Ostern ist für die Marlene nicht optimal gelaufen: Eine gebrochene Want in der Ijsselmeer-Welle bei zunehmendem Wind ist kein Vergnügen – aber es kann auch deutlich schlimmer kommen, wie das Wochenende einmal mehr eindrücklich bewiesen hat. Eigentlich wollten wir am Ostersonntag nur ganz gemütlich mit halbem Wind von Stavoren Richtung Enkhuizen segeln. Aber Neptun war uns nicht allzu wohlgesonnen: Nach ein paar Meilen löst sich die Verschraubung des Wantenspanners und samt angebundener Stakstange fängt die ganze Chose an, wie wild durch die Gegend zu schlagen. Und wie wir alle in der Segelschule gelernt haben: Wanten haben einen Sinn und ohne sie kommt alsbald der Mast runter. Insbesondere in der Kombination kleines Schiff plus (für uns) große Welle plus viel Wind. Nun gibt die Theorie allerlei gute Ratschläge was der besonnene Skipper in dieser Situation zu tun hat. Unser erster Gedanke war: Druck aus dem Rigg, Segel runter, zurück in den Hafen und hoffen, dass der Prengel oben bleibt. Um es kurz zu machen: Alles ist gut gelaufen, Crew und Schiff sind okay, keine Schäden an …

Illegales Antifouling

Wetterskip kontrolliert Schiffe auf illegales Antifouling

Für viele ist es die jährliche Übung im Winterlager: Overall anziehen und das Unterwasserschiff mit Antifouling gegen Bewuchs durch Algen und Muscheln schützen. Leider sind viele der handelsüblichen Farben nicht sehr umweltfreundlich und darum zum Teil in den Niederlanden für die Freizeitschifffahrt verboten. Illegales Antifouling: Empfindliche Strafen für Freizeitschifffahrt Insbesondere Antifouling-Anstriche mit Zink oder Kupfer tragen zu einer nicht unerheblichen Belastung des Wassers bei und sind schädlich für Mikroorganismen. In zahlreichen Untersuchungen wurde gezeigt, dass entsprechende chemische Verbindungen in Antifouling-Farben lange in der Umwelt verbleibt und sich in Sedimenten ablagert und anreichert. Es schädigt durch seine hohe Toxizität Wasserorganismen und wirkt sich hormonell auf diese und letztendlich auf den Menschen am Ende der Nahrungskette aus. Daher sind diese Mittel in den Niederlanden weitestgehend und insbesorndere für Sportboote verboten. Darauf weist varendoejesamen.nl auf ihrer Website hin. Wer trotz Verbot eine der nicht zugelassenen Bewuchshemmer verwendet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen: Die Umweltinspekteure von Wetterskip Fryslân kontrollieren in den nächsten Monaten Schiffswerften, Geschäfte und insbesondere Bootsbesitzer. Wer mit einem unerlaubten Anstrich erwischt wird, muss mit Strafen von bis zu …