Icon Yachts plant schwimmende Schiffsbauhalle in Harlingen

Icon Yachts

Die Superyacht-Werft Icon Yachts in Harlingen will im Industriehafen neben dem Unternehmen eine 130 Meter lange schwimmende Schiffbauhalle errichten. Firmenchef Jen Wartena hat den Plan in dieser Woche beim zuständigen Bauamt eingereicht. Dort wurde die Idee weitgehend positiv aufgenommen, die Umweltverträglichkeitsprüfungen sollen zügig aufgenommen werden.  

Wetter und Wind

In den letzten Jahren hat sich Icon Yachts vor allem auf die Wartung und Renovierung von Superyachten aus aller Welt konzentriert. Die Geschäfte in Harlingen laufen gut: Trockendock und am Firmen-Kai sind voll belegt mit Superluxusschiffen, die hier von den Schiffsbauern abgefertigt werden.

Das nasse Wetter in Friesland ist jedoch nicht für alle Einer attraktiv, sagt Wartena. Viele schätzten es nicht, dass ihr Schiff Wind und Wetter ausgesetzt sei. Deshalb kümmere sich das Unternehmen seit rund 18 Monaten um den Bau einer schwimmenden Halle. Die Pläne seien inzwischen gut ausgearbeitet.

Schwimmendes Gebäude

Nun präsentierte Wartena Pläne für ein fast 32 Meter hohes schwimmendes Bauwerk: Mit einem runden Dach hat das Gebäude eine geringere Windlast und wird dank einer stabilen Verankerung an Ort und Stelle fixiert.

Der Vorteil des schwimmenden Systems liegt darin, dass es sich mühelos mit den Gezeiten mitbewegt, denen der Industriehafen unterworfen ist. „Wir denken an eine Länge von 130 Metern“, sagt Wartena. Schiffe bis zu einer Höhe von 26 Metern könnten dann dort gewartet und repariert werden.

 

Bildnachweis: Titelbild mit freundlicher Genehmigung von Icon Yachts

 

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Fryslân Sailor

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